MEIN ANGEBOT

Räume, die mit Leben gefüllt sind

Ausgehend von den Erkenntnissen über die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Raum richte ich meinen Fokus entgegen der gängigen Architekturpraxis, erst im zweiten Schritt auf funktionale und ästhetische Parameter. Stattdessen stelle ich die menschlichen Grundbedürfnisse, die uns allen immanent sind, sowie die individuell ausgeprägten Bedürfnisse – die es zu ergründen gilt – in den Mittelpunkt meiner Arbeit. Was daraus entsteht, ist eine nachhaltige Architektur, die in ihrer Ganzheit Menschen mental und physisch empowert, in dem sie krank machenden Raumfaktoren entgegenwirkt – Wohlbefinden fördert, eine hohe Qualität der Lebensräume und dadurch eine hohe Lebensqualität ermöglicht. 

Mein Angebot richtet sich sowohl an private Bauherr:innen, Architekturgestalter:innen und Unternehmen zu den Themenschwerpunkten gemeinschaftliches Wohnen/Wohnimmobilien als auch an öffentliche Bauherr:innen im Bereich Bildungsbau für Kinder und Jugendliche. Ich berate bei der Konzeption, begleite im Wettbewerbsverfahren und biete umfassende Projektbegleitungen an. In Form von Workshops & Lectures widme ich mich der Wissensvermittlung mit dem Fokus auf Humane Lebenswelten, um eine nachhaltige und menschenwürdige Architektur zu fördern. 

 

 
FÜR PLANER:INNEN, ÖFFENTLICHE & PRIVATE BAUHERR:INNEN

Lectures & Workshops

Ich biete individuelle Workshops & Lectures an für alle, die an einer Baukultur interessiert sind, die lebendige Orte ermöglicht und im Einklang mit dem Menschen stehen. Die Verbreitung der Architekturpsychologie ist mir ein großes Anliegen – hat sie zur Folge, dass wir Menschen eine bessere Lebensqualität und Raum für persönliche Entfaltung, Selbstwirksamkeit und vor allem Empathie erhalten, was wiederum im Großen und Ganzen eine bessere Gesellschaft fördert.  

Themen & Schwerpunkte:

  • Wie gemeinschaftliches Wohnen im Quartier gelingen kann
  • Schule: ein Lebensraum, der Kindern Entfaltung ermöglicht
  • Wie eine dem Menschen zugewandte Ästhetik aussehen kann
 
 
FÜR PLANER:INNEN & SCHULTRÄGER:INNEN

Lebensraum Schule

Schule ist heute mehr als nur eine Bildungsstätte, die Wissen im Top-down-Prinzip vermittelt. So sollte es zumindest sein – denn unsere Gesellschaft hat sich seit der Industrialisierung stark gewandelt. So liegt es nahe, dass das veraltete Schulsystem unsere Kinder nicht mehr erreicht. Viele Kinder verbringen heute nahezu 2/3 ihrer Zeit in der Ganztagsbetreuung. Schulen übernehmen daher gewollt oder ungewollt eine wichtige Rolle wenn es um die Entfaltung ihrer Individualität geht. An einigen Schulen werden reformpädagogische und andere neue Schulkonzepte längst gelebt, die Möglichkeiten anbieten, über das geforderte Grundwissen hinaus, soziale Kompetenzen zu erwerben, Verantwortung zu übernehmen und Solidarität sowie Achtung vor dem Leben anderer zu leben. Kinder sind von Natur aus neugierig auf das Leben und setzen sich intrinsisch motiviert mit ihrer Umwelt auseinander. Diese Tatsache eröffnet neue Wege, Lernende in ihren Stärken so zu unterstützen, dass sie für die Zukunft vorbereitetet sind. 

Die alten Flurschulen können den neuen Anforderungen nicht mehr gerecht werden, weshalb es auch eines Umdenkens der Schularchitektur braucht. Das haben glücklicherweise bereits viele kompetente Planer und Entwickler erkannt, so dass hier ein sehr großes Engagement zu beobachten ist mit bereits vielen tollen Ergebnissen, die sowohl inspirierende Lernorte hervorgebracht haben, als auch eine Bereicherung für das gesamte Quartier darstellen.  

Wie sich die Architektur in der Nutzung bewährt, wird die Zukunft zeigen. Mit einer architekturpsychologischen Beratung kann allerdings die menschliche Qualität des Gebäudes vorhergesagt und garantiert werden. Dazu ziehe ich die Humanwissenschaftliche Qualitätsanalyse heran, die am IWAP entwickelt wurde und die ich näher unten in den FAQ´s beschreibe. Als Mitglied der Fachgruppe Lebensraum Kinder am Institut für Wohn- und Architekturpsychologie in Graz beschäftige ich mich mit meinen Kolleginnen mit den Bedürfnissen von Kindern, die sich in den einzelnen Lebensphasen unterschiedlich ausprägen und in Folge dessen unterschiedliche Anforderungen an die Umgebung – sei es dem Innenraum oder dem umbauten Aussenraum – stellen. Insbesondere in der Schule, wenn Kinder nicht im vertrauten Umfeld, dem Zuhause sind, ist eine Umgebung, die Sicherheit, Schutz und Selbstwirksamkeit, aber auch Rückzug und Regeneration ermöglicht, unerlässlich, um nur einige Kriterien zu nennen, die zum Wohlbefinden und Lernbereitschaft beitragen. 

Das Wissen um psychologische Prozesse in der kindlichen Entwicklung – und nicht zu vergessen, der jugendlichen Entwicklung – und deren Übersetzung in eine Planungssprache stellt nicht nur eine große Bereicherung für das Erzielen einer zukunftsweisenden Schularchitektur dar, sondern ist die verbindende Disziplin zwischen Architektur und Pädagogik, die die Entwicklung einer humanen und nachhaltigen Bildungslandschaft fördert. So gesehen haben wir einen schärferen Blick auf die Architektur hinsichtlich ihrer menschlichen Qualitäten, wodurch sich mehrere Vorteile ergeben. 

Beispiele dafür sind: 
  • eine hohe Gebäudequalität und damit ein höherer Zuspruch bei allen Nutzern (Kinder, Pädagogen, Eltern, Stadtgesellschaft) 
  • Wertsteigerung der Immobilie (u.a. durch Vandalismusprävention)
  • Vermeiden von kostenintensiven Umbau- und Instandhaltungsmaßnahmen
Diese Leistungen kann ich anbieten: 
  • Unterstützung bei der Auslobung im Wettbewerbsverfahren auf Grundlage einer humanwissenschaftlichen Bedürfnisanalyse (siehe FAQ unten)
  • Entwurfsanalyse und Entwurfsberatung bestehender Planungen
  • Projektbegleitung 
 
 
 
FÜR PLANER:INNEN & ENTSCHEIDUNGSTRÄGER:INNEN
AUS DEM WOHNUNGSBAU

Lebenswerte Wohnquartiere

Gebaute Strukturen beeinflussen unser Verhalten, das Nachbarschaftsverhältnis und die emotionale Bindung zum Ort sowie die Wahrscheinlichkeit von Mieterfluktuation, Konflikten, Vandalismus und die allgemeine Zufriedenheit. Eine architekturpsychologische Betrachtung auf der Grundlage der Humanwissenschaftlichen Qualitätsanalyse (siehe FAQ) zeigt, welche räumlichen Faktoren berücksichtigt werden sollten und gibt konkrete Handlungsempfehlungen um Gebäudequalität und damit Wohnqualität planbar gestalten zu können. 

 

Betrachtet werden:

  • Erschließung und Zonierung als Rückgrat der sozialen Interaktion
  • Räumliche Einflussfaktoren auf Nachbarschaftsentwicklung und Konflikte
  • Erholung und Stressbelastung durch räumliche Einflussfaktoren
  • Angsträume, Sicherheit und Vandalismus – räumliche Zusammenhänge und Maßnahmen

Für alle, die humanwissenschaftliche Erkenntnisse für den Wohnungsbau gewinnbringend nutzen wollen, um lebenswerte Wohnquartiere planen zu können.

 

 
 
 


Häufig gestellte Fragen

UND MEINE ANTWORTEN DARAUF
WAS IST DIE HUMANWISSENSCHAFTLICHE QUALITÄTSANALYSE?

Die Humanwissenschaftliche Qualitätsanalyse wurde am Institut für Wohn- und Architekturpsychologie entwickelt und  beschreibt eine systematische Methode zur Beurteilung und Verbesserung von umbauten Raum und städtischen Siedlungen hinsichtlich ihrer menschlichen Qualitäten. Auf Grundlage dieser Analyse kann auf Schwachstellen aufmerksam gemacht und Potentiale aufgedeckt werden. Dadurch können klare Handlungsempfehlungen ausgesprochen werden, die Bestandsbauten verbessern oder Neuplanungen frühzeitig optimieren. Nicht nur dass die Qualität der gebauten Strukturen für Menschen verbessert wird, es ergeben sich auch weitreichende positive Effekte auf den Planungsprozess und das Investitionsvolumen. Die Beschreibung der betrachteten Ebenen soll einen Einblick ermöglichen, kann aber in der Kürze ihrer Komplexität der Methode nicht gerecht werden.

1. Sensorik & Wahrnehmung: Die sensorische / kognitive Ebene beschäftigt sich mit den menschlichen Wahrnehmungsprozessen, deren Verarbeitung und Wirkung auf unsere Sinnesorgane, Nervensystem und Gehirn, folglich auf das Empfinden, Denken und Verhalten.

2. Soziale Beziehungen & Interaktion: Analysiert wird inwiefern der räumliche Kontext soziale Interaktion, Kommunikation und Konflikte fördert oder verhindert.

3. Sicherheit, Schutz & Kontrolle: Diese Ebene befasst sich mit 2 großen Themengruppen: Schutz der Privat- und Intimsphäre sowie Sicherheit und Sicherheitsempfinden.

4. Aneignung & Personalisierung: Jeder Mensch hat von Natur aus ein Bedürfnis, seine Umwelt insbesondere seinen Lebensraum oder zumindest Teile davon zu gestalten. Identitätsbildung ist hier als Beispiel zu nennen.

5. Entwicklung & Lebensphasenorientierung: wir schauen hier inwiefern die Umgebung die persönliche Entwicklung und Entfaltung ermöglicht. Die Betrachtung der Lebensphasen ist nicht nur bei Kindern relevant.

6. Nutzung & Verhalten: Jede Umgebung fördert ein bestimmtes Verhalten. Betrachtet werden dazu die Raumlogistische Kongruenz, Bewegungsstrukturelle Kongruenz, Quantitative Kongruenz und die handlungs- und nutzungsbezogene Offenheit.

7. Regeneration & Stressbelastung: Ob und wie sehr sich in einer bestimmten Umgebung entweder Erholung oder Stressreaktionen einstellen, hängt von mehreren Faktoren ab: Erfüllung der Kontrollbedürfnisse, Schutz, Sensorische Qualitäten, Naturnähe und die Physiologische Kongruenz.

8. Gesundheit & Behaglichkeit: hier empfiehlt die WAP die Ansätze der Baubiologie, die sich für ein naturnahes Umfeld einsetzt und in ihrer Ganzheitlichkeit ein eigenes Berufsfeld beschreibt.

ICH FREUE MICH VON DIR ZU HÖREN.

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